Meinungen und Berichte zur Jahrgangsmischung
und zur Flexiblen Schulanfangsphase

Die Reformen der Berliner Grundschule, die von vielen Kolleg/inn/en begrüßt wurden, gehen im Moment unter im bürokratischen Dschungel einer unflexiblen Schulverwaltung und der Verweigerung ihrer Umsetzung in vielen Schulen. Warum wird so viel Kraft auf Widerstand verwendet, statt das Positive zu sehen und nach vorne zu schauen? Dass eine veränderte Schule trotz der vielen Arbeit zufriedener macht und die Freude am Beruf erhöht, das erlebt das Kollegium der Peter-Petersen-Schule seit Jahren. Aus verschiedenen Blickwinkeln wollen wir das darstellen.

Ob es sinnvoll war, die Jahrgangsmischung in der Schulanfangsphase (SAPH) zwangsweise einzuführen, kann man diskutieren. Dass Schule als Ganzes sich grundlegend verändert, scheint auf freiwilliger Basis aber nicht zu funktionieren! Während eine Reihe von Berliner Grundschulen seit den 70er Jahren eigene Konzepte entwickelt hatten, waren andere einfach stehen geblieben und hielten sich allen reformpädagogischen Bestrebungen fern, obwohl die pädagogische Forschung den sich verändernden Schulen gute Erfolge bescheinigte.

Warum- so fragen wir uns - halten viele Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern an einer tradierten Form von Schule fest, die sie selbst schon als Kinder erlebt, teilweise auch erlitten haben und deren Misserfolg durch internationale Studien festgestellt wurde.
Hildegard Greif-Gross

Anja Wallocha, Norbert Meisenberg und Ruth Weber schrieben Diskussionsbeiträge für die "blz", die dort aber nur in Auszügen veröffentlicht wurden. Hier sind die vollständigen Texte zu lesen, deren Tenor unterschiedlich ist:

Anja Wallocha - Ein Traum? Gemeinsam lernen bis Klasse 10 unter dem Motto:  “Es ist normal, verschieden zu sein!“

Norbert Meisenberg - „Wenn Schule ein Raum für Erfahrung werden soll, dann immer auch ein Raum für die Erfahrung von Alternativen“ (Hartmut von Hentig)

Ruth Weber - Aspekte zum Thema „Jahrgangsmischung“ – Erfahrungen an der PPS

weiter Texte zum jahrgangsübergreifenden Lernen - JÜL finden Sie bei der GEW-Berlin


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