Die Peter-Petersen-Grundschule ist die einzige Jenaplanschule Berlins!

Die Grundlagen des Jenaplans bestimmen unsere Arbeit jetzt seit mehr als zehn Jahren. 
Seit Beginn des Schuljahres 2000/2001 arbeiten wir durchgehend in altersgemischten Stammgruppen. 
Die Schülerinnen und Schüler werden eingeschult in eine von sechs Stammgruppen der Jahrgänge 1 bis 3. Nach zwei bis vier Jahren steigen sie dann auf in eine Stammgruppe 4-6. 
In Anlehnung an die Reformschulen Peter Petersens versuchen wir, eine Lebensgemeinschaftsschule zu verwirklichen, die auf die aktuellen Lebensverhältnissen unserer Schülerinnen und Schüler so weit wie möglich eingeht.
Wir haben in den letzten zehn Jahren festgestellt, dass viele Vorstellungen Petersens immer noch sehr aktuell sind. Sein Konzept ist so offen, dass wir die Anforderungen der modernen Mediengesellschaft ohne Schwierigkeiten damit vereinbaren konnten. 
Die in den Berliner Grundschulen weit verbreitete Binnendifferenzierung findet bei uns in einer besonders ausgeprägten Weise statt. Die Verschiedenheit der Kinder in einer Stammgruppe ist so offensichtlich, dass ein weitgehend lehrerzentrierter Unterricht von Vorne herein ausgeschlossen ist. 

Wir bemühen uns, individuelle Lernwege für Kinder zu ermöglichen!

Die Lebensgemeinschaftsschule 
Peter Petersen war ein Reformpädagoge, der von 1884 bis 1952 lebte, zeitweise an der Universität in Jena lehrte und dort eine Versuchsschule leitete.
Seine wichtigsten Vorstellungen über die Schule besagen, dass die Kinder nicht nur Wissen erwerben, sondern auch Zusammenleben einüben und gestalten sollen.

Seine Idee einer LEBENSGEMEINSCHAFTSSCHULE scheint uns gerade heute von großer Wichtigkeit:
An unserer Schule lernen Kinder aus verschiedensten Familiensituationen und Kulturkreisen - nicht immer ohne Probleme.

Für Petersen sind folgende Grundformen des Lernens und Zusammenlebens wesentlich und sollen in altersgemischten Gruppen praktiziert werden:
 
das Gespräch
das Spiel
die Arbeit
die Feier

Das Schulhaus und die Klassenräume sollen "wohnlich" gestaltet  sein, und die Kinder sollen Verantwortung für ihre Schule übernehmen.


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