Das Friedensdorf International in Oberhausen


Seit dem Jahr 2000 hat die Peter-Petersen-Grundschule Neukölln einen intensiven Kontakt zum Friedensdorf International. Was verbirgt sich dahinter:
 Seit 40 Jahren arbeitet „unser“ Friedensdorf im Dienst der Not leidenden Menschen, die zu unschuldigen Opfern geworden sind. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Kindern. Sei es durch die direkte Hilfe vor Ort (Basisgesundheitsstationen, Bau von Friedensdorf-Schulen und Brunnen…) oder die kontinuierlichen Hilfseinsätze u. a.  nach  Afghanistan, Angola, Tadschikistan und Usbekistan, bei denen verletzte und kranke Kinder betreut und nach Deutschland und Österreich gebracht werden. In Krankenhäusern werden sie kostenlos behandelt. So ist ihnen ein Überleben überhaupt möglich.
Im Friedensdorf in Oberhausen werden regelmäßig 150 bis 200 Kinder gesund gepflegt, sie lernen mit Krücken zu laufen, Verletzungen können ausheilen und sie können in Frieden und ohne zu hungern leben, wenn auch nur für eine gewisse Zeit. Alle Kinder gehen zurück in ihre Familien und freuen sich darauf. Das Heimweh ist doch oft sehr groß und so sind vor allem die Kleinen sehr „anhänglich“ wenn Besuch kommt, z.B. von uns aus der PPS.
Wir wissen, dass das Dorf seit der Gründung im Jahr 1967 nahezu ausschließlich seine Ausgaben aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanzieren muss. Deshalb finden bei uns an der Schule alljährlich Aktionen statt, bei denen Geld für unser 
Dorf gesammelt wird (Kuscheltierbasar, Stände auf Sommerfesten…). 
Wir haben es inzwischen auf die stolzen Summen von 1114 DM und 1162 € 
seit dem Jahr 2000 gebracht. Außerdem beteiligen wir uns an den regelmäßig im November stattfindenden Paketaktionen. Diese Hilfsgüter gehen vor allem nach Georgien, Nagorny-Karabach, Armenien und seit 2008 erstmalig auch nach Tadschikistan.
Ein Höhepunkt in unserer Arbeit mit „unserem“ Dorf ist die jährlich stattfindende Projektfahrt nach Oberhausen. Hier erfahren die Schüler hautnah, was mit ihren gesammelten Geldspenden passiert, dass die Kinder bei allem Leid auch spielen, lachen und fröhlich sein können, dass es Streit gibt, wie bei uns in der Schule und dass man sich wieder verträgt.
Wir möchten diese Arbeit nicht missen und halten sie für sehr wichtig, gerade weil  wir die einzige Schule aus Berlin sind, die diesen regelmäßigen Kontakt zum Friedensdorf hält. Das haben unsere Schüler beim diesjährigen Besuch des Dorfes im April 2008 erfahren. Diejenigen Schüler, die im Sommer an die Oberschulen wechseln werden, haben wieder versprochen, an ihren neuen Schulen vom Friedensdorf International zu erzählen.
Wir können es wohl 
nicht verhindern, daß
diese Schöpfung eine
Welt ist, in der 
Kinder gemartert
werden, aber wir 
können die Zahl der 
gemarterten Kinder
verringern .Und wenn 
Sie uns dabei nicht
helfen, wer soll uns 
dann helfen? 
A. Camus
www.friedensdorf.de
 
Spendenkonto: Stadtsparkasse Oberhausen/102400 (BLZ: 36550000)


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