Straßenfest am 20. Mai 2000

 
 
 
 
 
 

Endlich war es so weit, unser großes Straßenfest fand am Samstag wie geplant statt. Ausgerechnet in dieser Woche wurde das Wetter erheblich schlechter. 

 

Aber dann hatten wir doch Glück: Rundherum tobte ein Gewitter, sogar Hagelkörner fielen in Neukölln aus dem Himmel, aber uns verschonte es! 
 
Frau Weber eröffnete das Fest. Wir hatten auch einige prominente Gäste. Der Bürgermeister von Neukölln, Professor Manegold, hielt eine kleine Rede.
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Im Rahmen der Unesco-Projektschulen hatte eine Gruppe während der Projektwoche das Friedensdorf in Oberhausen besucht. Dort werden Kinder, die durch den Krieg in ihren Heimatländern verletzt worden sind, gesund gepflegt, um dann zurück in ihre Heimat gehen zu können.
Am Tag des Straßenfestes übergaben wir eine Botschaft für eine "Kultur des Friedens" an die Carl-Zeiss-Oberschule. Diese Botschaft wird zum 5. Juni, dem weltweiten Projekttag der Solidarität, nach Leibzig gebracht.
Hier liest Sara die Gedanken vor, die sich die Schüler gemacht haben, die das Friedensdorf besucht hatten.

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Danach gab es ständig neue Programmpunkte. Viele Projektwochen-Kurse führten etwas vor. Hier eine kleine Auswahl:

Großen Eindruck machten die Stelzenläufer. So groß, wie sie waren, brauchten sie keine Bühne. Sie führten einen kleinen Tanz auf der Straße auf.

Auch die Zirkusgruppe hatte in einer Woche eine Menge gelernt und zeigte ihr Können.
Natürlich gab es auch wieder Musik, die sich in diesem Jahr vor allem in afrikanischen Rhythmen zeigte:
Es wurde viel getrommelt.
Die Tanzgruppe "Orientalische Tänze" machte großen Eindruck. Es scheint da einige Talente unter unseren Mädchen zu geben! 
Einige Mütter mussten anscheinen extra noch nähen oder einkaufen gehen.
Einen Wald konnten wir ja schlecht in die Jonasstraße holen, aber die Gruppe hatte einige Sachen aus dem Wald mitgebracht, die man ansehen und auch anfassen konnte.
Auf ganz besondere Trommeln schlug diese Gruppe! Diese Dinger sehen irgendwie wie Regentonnen aus - oder sind es etwa welche?
Einige Kitas bereicherten unser Angebot. Beliebt wie immer war das Schminken - vor allem bei den kleineren Kindern!
Endlich konnten kleine Kinder mal  mitten auf der Straße Fahrrad fahren! Unser eifriger Verkehrspolizist Herr Röhl hatte keine ruhige Minute. Fast alle Kinder wollten seinen Fahrradparcour ausprobieren. 
Frau Weber und der Stadtrat besuchten ihn am oberen Ende der gesperrten Jonasstraße.
Auch die BSR unterstütze wieder unseren Kampf gegen den Schmutz auf den Bürgersteigen und bemühte sich um Aufklärung der Anwohner.
Diese Radsportgruppe war nur ein Teil des sportlichen Angebots an diesem Tag. Da wir so viel Platz hatten (die ganze Selkestraße und ein Teil der Jonasstraße gehörte für einige Stunden uns), konnte Streetball gespielt werden, Fahrrad gefahren, mit einer Feuerwehrspritze gespritzt werden und Vieles mehr. Nur mit seinen Skates blieb Herr Meisenberg leider ganz einsam, das Rennen fand nicht statt!
Die kleineren Schüler und ihre jüngeren Geschwister waren ganz begeistert von der Hüpfburg, die der Verein Tasmania mitgebracht hatte und verantwortungsbewusst betreute.
Damit ein Fest gelingt, muss es auch Essen und Getränke geben. Viele Eltern hatten gebacken und gebraten. Neben köstlichen Kuchen gab es auch leckere internationale Spezialitäten.


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