Theater - AG
1989 „Das Schloss des Schreckens“ - ein Horrorstück  2001    "Der magische Kristall von Witchwoodcastle"
1991 „Gefährliche Giftfässer - ein Fall für TKKG“ - ein Umweltkrimi  2002     "Ein Sommernachtstraum"
1993 „I will allways love you“ - eine Theaterrevue über Freundschaft 
und erste Liebe 
 2003      "Kikis Koffer"
1995 „Der kleine Vampir auf der Mitternachtsparty“  2004     "Das Mädchen aus Harrys Straße"
1996 "Zofengeschichten"  2005      Die drei ??? und der „Master of Chess“
1997 „Lisas Zauberperle“  2006      "Iphigenie Königskind"
1998 „Medeas Kinder"  2007      "Ein Sommernachtstraum" - zum 2. Mal
1999 „Romeo und Julia in Neukölln“  2008      "Wenn du arm bist, wirst du König" von Dario Fo
2000 "Emil und die Detektive"
 Förderpreis für praktisches Lernen - 1. Platz  "DER GOLDENE FLOH 2000"
2009   
2010    "Die wilden Hühner auf Klassenfahrt"
2012    
 
Es war einmal der "Zirkus Regenbogen"


Seit bald 20 Jahren existiert in unserer Schule eine lebhafte theaterpädagogische Arbeit. Sie reicht von Interaktionsspielen und szenischer Improvisation und Rollenspiel im Unterricht über Zirkus- und Theateraufführungen mit Projektgruppen und Arbeitsgemeinschaften.
Unsere Schule bietet durch eine Vielzahl von Festen und Feiern häufig Aufführungsanlässe sowohl im klasseninternen Kreis wie vor großem Publikum.
Seit 1986 nimmt unsere Theater-Tag regelmäßig an den Theatertreffen der Grundschulen im Rahmen der Musischen Wochen sowie seit drei Jahren an dem neu ins Leben gerufenen Theatertreffen Neuköllner Grundschulen im Saalbau Neukölln teil.
Weitere Informationen über diese Theaterinitiative finden Sie hier:
www.neukoellner-theatertreffen-grundschule.de


Die Theater-AG setzt sich seit Einführung des Schulversuches aus Schülerinnen und Schülern der 4.-6.Klassen zusammen. In der Regel bleiben sie die ganze Zeit dabei, so dass auf Erfahrungen und Fähigkeiten aufgebaut werden kann und die Integration der Neuen, meist der 4. Klässler, relativ unproblematisch ist. Zu Beginn des Schuljahres können sich Schüler für die AG anmelden und haben dann Gelegenheit, in einem Schnupperkurs von drei Einheiten die Theaterarbeit kennen zu lernen. Danach müssen sie sich endgültig entscheiden, ob sie an der anstehenden Produktion teilnehmen wollen oder nicht. Ein Ausstieg ist dann nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, gelegentlich wird er auch von mir nahe gelegt.
Im Folgenden werden die Produktionen der letzten Jahre in chronologischer Reihe vorgestellt
1989 „Das Schloss des Schreckens“ - ein Horrorstück

Durch die Vielzahl von Videofilmen des Genres quasi Experten fanden die Schüler leicht Zugang zum Stoff und entwickelten ihre eigene Geschichte aus einer Mixtur von „Rocky Horror Show“, „Frankenstein“ und „Graf Dracula“. Zwei Freundinnen verlaufen sich während einer Nachtwanderung und wollen sich ausgerechnet im „Schloss des Schreckens“ Hilfe holen. Dort lebt Gräfin von Ankenstein mit ihrer unheimlichen Dienerschaft, denen die beiden Mädchen sehr gelegen kommen. Professor Yilmaz wagt ein gruseliges Experiment und es beginnt eine Nacht, an die sie ihr Leben lang denken werden...
(9 Mädchen der 6. Klassen)


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1991 „Gefährliche Giftfässer - ein Fall für TKKG“ - ein Umweltkrimi

Als Schule mit ökologischem Profil war es an der Zeit, ein Theaterstück zum Thema Umweltschutz/ Umweltverschmutzung zu machen. Den Schülern war schnell klar, dass es ein Umweltkrimi sein musste. Was lag da näher als auf die Spürnasen von TKKG zurückzugreifen. Leider fand sich weder in den Büchern noch in den Hörspielcassetten ein Umweltfall für uns. So entwickelten die Schüler ihre eigene Geschichte in vielen szenischen Improvisationen: Die Vier von TKKG entdecken mitten im Naturschutzgebiet ein gefährliches Giftfass. Natürlich gehen sie der Sache nach, wie das so ihre Art ist, und geraten augenblicklich in ein spannendes Abenteuer.
(6 Mädchen, 1 Junge der 4. Klassen)


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1993 „I will allways love you“ - eine Theaterrevue über Freundschaft und erste Liebe - 

Die Revue mit Livemusik erzählt in einer losen Folge von Szenen u.a. die Geschichte von Paul und Paula und ihrer ersten Liebe, dazu Episoden über Freundschaft, Wünsche, Träume und Ängste von Jugendlichen. Die Texte entstammen den Jugendtheaterstücken „Was heißt hier Liebe?“ vom Kinder-und Jugendtheater Rote Grütze sowie „Alles Plastik“ und „Ewig und drei Tage“ vom Kinder- und Jugendtheater Grips. Die Szenen wurden in Improvisationen überarbeitet und gekürzt, z.T. neu geschrieben. Auf Hauptrollen wurde bewusst verzichtet, daher wechseln sich die SpielerInnen in der Darstellung der Figuren ab. Denn bei den Proben haben wir bemerkt, dass in jeder/ jedem von uns ein Stück von Paul und Paula sowie der übrigen Figuren steckt.
(6 Mädchen, 1 Junge der 6. Klassen)


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1995 „Der kleine Vampir auf der Mitternachtsparty“

Nach den bekannten und bei vielen Schülern beliebten Büchern und Filmen vom kleinen Vampir
haben wir unsere eigene Geschichte erfunden. Aus vielen Ideen und Vorschlägen entstand allmählich nach langer Improvisationsphase die Geschichte von der Mitternachtsparty bei Tante Theodora. Sie beginnt damit, dass Antons Eltern eines abends das Haus verlassen. Sie sind zu einer Party auf Schloss Hohenstein eingeladen. Anton hat sich daher mit seinem Freund Rüdiger, dem kleinen Vampir, verabredet. Doch statt seiner klopft ein fremder Vampir ans Fenster. Bis Anton herausfindet, dass es sich dabei um den berühmten Vampirforscher Dr. van Helsing handelt, steckt er schon tief in einem neuen, spannenden Abenteuer.
(9 Mädchen, 3 Jungen der 4.-6. Klassen)


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1996 „Zofengeschichten“

Das Stück basiert auf einem von einer Schülerin verfassten Märchen mit dem Titel „Eine russische Puppengeschichte“. Daraus stammt die Rahmenhandlung der Fabel. Das Stück spielt am Hofe des Zaren Iwan des Schmächtigen und seiner Gattin Olga der Zänkischen. Ihre Tochter, Prinzessin, ist in einem Alter, in dem ihr Interesse an jungen Prinzen erwacht. Doch wie soll sie einen Prinzen kennen lernen? Auf der Suche nach einem Prinzen kommt sie eines abends zu spät nach Hause. Von nun an muss die Zofe sie jeden Abend in ihren Gemächern einsperren. Zum Trost erzählt ihr die Zofe Geschichten von fremden Ländern und wunderschönen Prinzen, eben „Zofengeschichten“. Doch da gibt es natürlich jenen geheimnisvollen Zauberring...
Von diesen Zofengeschichten werden drei erzählt, d.h. dargestellt. Es treten dabei als „Prinzen“ neben Tarzan auch James Bond und Graf Dracula auf. Sie sind die Auswahl von fast zwanzig verschiedenen Szenen, die in immer neuen Improvisationen entwickelt wurden.
(12 Mädchen, 2 Jungen der 4.-6.Klassen)


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1997 „Lisas Zauberperle“

Das Stück entstand nach einer literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Kinderbuch von Martin Klein. Die Geschichte handelt von der sechsjährigen Lisa, die mit ihrer Mutter und deren Freund zusammenlebt. Während ihres Urlaubs auf der Insel Patmos in Griechenland findet Thomas im Meer eine Zauberperle. Die sieht zwar wie eine ganz gewöhnliche Glasmurmel aus, ist aber in Wirklichkeit die berühmte Perle des noch berühmteren Achilles, der sie als Kind verloren hat. Thomas schenkt Lisa diese sagenumwobene Zauberperle. Zu Hause sorgt die Perle dann für allerhand Wirbel, denn sie hat die Angewohnheit, immer im falschen Moment zu verschwinden.
Entlang der im Buch vorgegebenen Fabel wurden die einzelnen Kapitel improvisierend nachgespielt Dabei spielten alle Schüler zunächst alle vorgegebenen Figuren. So entwickelten sich in einem kollektiven Prozess allmählich die Figuren sowie Text und Subtext der Szenen. Zwei Szenen verlassen die reale Ebene und zeigen Fiktion (Achilles verliert die Perle als Historienfilm) und Traum (Mareks Nasenoperation als TV-gameshow).
(12 Mädchen, 4 Jungen der 4.-6. Klassen)


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1998 „Medeas Kinder“
Ein szenischer Versuch nach dem Theaterstück von Per Lysander und Suzanne Osten nach Euripides in der Bearbeitung des Grips-Theaters.

In „Medeas Kinder“ stehen die Kinder, Klein-Medea und Klein-Jason im Vordergrund. Es handelt von den Problemen, die Kinder haben wenn sich ihre Eltern trennen. Sie spielen im Kinderzimmer das Erlebte nach: Streit, Gewalt, Angst, Flucht, Trennung. Ihre Eltern, Jason und Medea, beschäftigen sich allein mit ihrer Verzweiflung, ihrer Kälte, ihren für die Kinder kaum verständlichen Problemen. Der Chor erzählt und kommentiert das Geschehen.
Euripides „Medea“ basiert auf der uralten Sage von Jason und Medea. Jason gelang es mit Hilfe der Zauberkräfte Medeas das goldene Vlies zu rauben. Sie ließen sich in Korinth am Hof des Königs Kreon nieder und Medea gebar zwei Söhne. Jason aber verliebte sich in die Königstochter Glauke und wollte Medea verlassen. Aus Rache tötete Medea Glauke mit einem verzauberten Schleier und anschließend ihre beiden Söhne. Dann fuhr sie mit den beiden Leichnamen ihrer Söhne auf einem von Drachen gezogen Wagen durch die Lüfte davon.
(9 Mädchen, 4 Jungen der 5./6. Klassen)


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1999 „Romeo und Julia in Neukölln“
eine Stückmontage frei nach Shakespeare

Das Stück handelt von zwei gefürchteten Straßengangs, den Caps und den Montys. Beide Gruppen stehen sich bei Begegnungen auf Straßen und Plätzen im Kiez spinnefeind gegenüber. Es kommt immer wieder zu Gewaltandrohung und -anwendung, bis sich auf einer großen Party Romeo von den Montys und Julia von den Caps kennen lernen und miteinander tanzen. Das führt in beiden Gangs zu heftigen Auseinandersetzungen, unter denen besonders Romeo und Julia leiden müssen.
Neben vielen in Improvisation entstandenen Szenen stehen freie Adaptionen von Shakespeares „Romeo und Julia“ sowie szenisches Material aus dem gleichnamigen Film, die sich zu einer Montage aus Sprech- Körper- und Bewegungstheater verknüpfen.
Das Stück behandelt die Erfahrungen und Erlebnisse Neuköllner Kinder in ihrem Kiez mit Gewaltformen wie Anmache und Ausgrenzung, Bedrohung und Erpressung durch Straßengangs, aber auch die Erfahrungen mit Solidarität, Freundschaft und erster Liebe.
(17 Mädchen, 4 Jungen der 4.-6.Klassen)


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seit 1984 Zirkus Regenbogen
Nach ersten Zirkusprojekten im Rahmen des Sportunterrichts dritter Klassen folgten im Rahmen von Projektwochen durchgeführte Zirkusprojekte mit altersgemischten Gruppen (1.-6.Klasse), z.T. in Zusammenarbeit mit dem Juxzirkus in Schöneberg sowie eine mehrjährige Arbeitsgemeinschaft „Zirkus Regenbogen“, die alljährlich zwei große Aufführungen in unserer Turnhalle präsentierte. Seitdem gibt es eine regelmäßige Arbeitsgemeinschaft „Jonglieren“, die bei Feiern und Festen auftritt.
Die Zirkusprogramme bestanden aus Bodenakrobatik, Minitrampolinakrobatik, Jonglage, Trapezvorführungen, Zauberei, Clownerie, Tiernummern (meist Raubtiere), Schwebebalkenakrobatik und Programmnummern zu spezifischen Schülerfähigkeiten: Hoolahoop, Inlineskaten, Stelzenlaufen, Einradfahren, Breakdance.
 

Informationen zur Theaterarbeit bei Norbert Meisenberg, PPS


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Aktuelle Mitteilungen

Regelmäßig trifft sich der Arbeitskreis "Darstellendes Spiel in der Grundschule" in der Aula der Spreewaldgrundschule in Berlin-Schöneberg, Pallasstraße 15.
Dieser in kleiner Form seit Jahren existierende Arbeitskreis Grundschule der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater lädt hiermit alle Interessierten sehr herzlich zu einem  Treffen in möglichst großer Runde ein. 

Nähere Informationen erhalten Sie von Norbert Meisenberg unter e-m@il

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Die Peter-Petersen-Grundschule nimmt regelmäßig an den Neuköllner Theatertreffen teil. Nähere Informationen dazu sind zu finden unter
www.neukoellner-theatertreffen-grundschule.de


 
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