Unesco-Projektschule
Am 28. Juni 2002 wurde die Peter-Petersen-Grundschule Berlin als unesco-Projektschule anerkannt!

Was bedeutet das eigentlich?
 
unesco-info:
UNESCO - Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation 
Stand: April 2000

Leitlinien der unesco-projekt-schulen (Auszüge)
I. Essentials: Wir sind ein Netzwerk zur interkulturellen Bildung und setzen uns ein für eine Kultur des Friedens: Menschenrechte, Toleranz, Demokratie, Interkulturelles Lernen, Umwelt, Globale Entwicklung.
II. Zielvorgaben: Die Schüler/innen in den unesco Projekt-schulen lernen die in den Essentials genannten Werte und entsprechende Handlungsmöglichkeiten kennen: A. Menschenrechts- und Friedenserziehung, B. interkulturelle Kompetenz, C. Umwelt, D. globale Entwicklung.
III. Handlungsebenen: Wie lernen Schüler/innen in den unesco Projekt-schulen: E. Öffnung zur schulübergreifenden Zusammenarbeit und Projektkultur, F. Partizipation, G. Aktion: Verantwortung und Impulse für Gemeinde/Stadt.
IV. Handlungskonzepte
V. Aufgaben und Ziele: Vom Profil zum Programm.
VI. Verantwortlichkeiten

Handlungskonzepte
Die unesco Projektschulen ....
........bringen sich aktiv im weltweiten Netzwerk des Associated Schools Projects (ASP) der UNESCO mit eigenen Aktionen, Beteiligungen, Partnerschaften und Diskussionen ein;

Aufgaben und Ziele

Vom Profil zum Programm:
Aus den genannten Zielen leiten sich Aufgaben und Verpflichtungen ab. Die Anerkennung einer Schule als unesco Projekt-schule und ihre Einbindung in das enter-/ nationale Netzwerk bedeutet:
1. Die Schulen entwickeln Schulprogramme, in denen die Ziele und Schwerpunkte der Schule als unesco Projekt-schule verankert sind und nachhaltige, interkulturelle und Netzwerkarbeit verbindlich ist.
2. Lehrer, Eltern, Schüler und Ausbildungsbetriebe werden über die Arbeit der unescoprojekt-schulen und die Schwerpunkte der eigenen Schule bzw. des Schulprogramms informiert und in die Entwicklung, Durchführung und Evaluation der Arbeit einbezogen.
6. Eine ökologische Gestaltung und Nutzung des Schulgebäudes und -geländes einer UPS wird im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung geplant und realisiert. Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs und der Abfallbelastung werden organisiert.
7. Projekte und andere Formen fächerübergreifenden Arbeitens werden verwirklicht.
8. Das Erlernen elektronischer Kommunikation und deren Nutzung in der schulischen Arbeit wird den Schülem und Schülerinnen ermöglicht.

Verantwortlichkeiten
2. Zu angebotenen Regional- und Jahrestagungen werden Vertreter/innen der Schulen entsandt, um als Multiplikatoren an der Schule und in der Region zu wirken.
3. Jede unesco Projektschule unterhält aktive Kontakte zu anderen Schulen im UPS(unesco Projektschulen) / ASP- (Associated Schools Project) Netzwerk in einem Nord-Süd-Ost-West-Dialog.

Nun zu uns, der ersten Jenaplanschule in Berlin:

Seit einigen Jahren arbeiteten wir bereits als kooperative Schule im Netzwerk der Unesco-Projektschulen mit. Viele Inhalte und Ziele der Projektschulen wurden bereits in unserer täglichen Arbeit verwirklicht.
Als eine offizielle Anerkennung diskutiert wurde, kamen wir bei unseren Überlegungen zu folgendem Ergebnis:

Jede echte Jenaplanschule könnte eine anerkannte Unesco-Projektschule sein;
aber eine Unesco-Projektschule muss nicht eine Jenaplanschule sein!

Deswegen haben wir einen Antrag auf Anerkennung gestellt und diese auch erhalten! Wir werden uns weiterhin bemühen, alle Ziele im Auge zu behalten und einige auch zu verwirklichen!

Was wir bis jetzt verwirklicht haben finden sie hier:

Die Peter-Petersen-Grundschule auf dem Weg zur UNESCO-Projektschule






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